ÜBER DEN AUTOR

Jürgen Müllenbach

Porträt von Jürgen Müllenbach

Jürgen Müllenbach lebt in Daun in der Vulkaneifel.

Sein beruflicher Weg führte vom Zimmererhandwerk und der Bautechnik über Bauleitung bis in langjährige Selbstständigkeit, Vertrieb und Unternehmensführung. Praktische Arbeit, technisches Denken, wirtschaftliche Zusammenhänge und die Beobachtung menschlicher Dynamik bildeten dabei sehr unterschiedliche Erfahrungsräume.

Diese Verbindung prägt auch seine Arbeit als Autor.

Im Mittelpunkt stehen die Mechanismen hinter menschlichem Denken, Verhalten und Entscheidungen. Dabei geht es weniger darum, möglichst überzeugende Erklärungen zu formulieren, als darum, ihren tatsächlichen Aussagewert zu prüfen: Was lässt sich aus einer Beobachtung wirklich schließen? Was erklärt ein Verhalten – und was rechtfertigt es noch nicht? Welche Folgen entstehen aus Entscheidungen, aber auch aus Nichtentscheidungen?

Aus diesem Zugang entstanden Bücher zu scheinbar sehr unterschiedlichen Gegenständen.

BUCH 1 – SELBSTLÜGE untersucht, wie Menschen problematische Wirklichkeit erkennen können, ohne dieser Erkenntnis praktische Geltung zu geben – und wie sich währenddessen ein Verlauf entwickelt, der spätere Möglichkeiten verändert.

BUCH 2 – MANN UND FRAU – Gleichwertig, nicht gleichartig überträgt die Wirklichkeitsprüfung auf einen anderen Gegenstand. Das Buch untersucht Aufmerksamkeit, Begehren, Auswahl, Rang, Polarität und Bindung und fragt danach, was bestimmte Beobachtungen über eine tatsächliche Beziehung aussagen – und was gerade nicht.

Mit NUR EINE MASCHINE – Was zwischen Mensch und KI geschehen kann entstand daneben ein eigenständiger Mensch-KI-Bereich. Im Zentrum steht dort nicht Technik im engeren Sinne, sondern die Frage, was geschieht, wenn künstliche Intelligenz Teil längerer Denk-, Erkenntnis- und Deutungsprozesse wird.

Dieses Buch verändert nicht primär, was Sie über KI wissen. Es verändert die Maßstäbe, mit denen Sie über Mensch und KI nachdenken.

Die Bücher sind eigenständige Werke. Dennoch entstehen sie aus einem gewachsenen Erkenntniskörper und teilen eine wiederkehrende Arbeitsweise: Begriffe voneinander trennen, Beobachtung und Erklärung unterscheiden, konkurrierende Deutungen prüfen und die tatsächlichen Folgen einer Erklärung nicht aus dem Blick verlieren.

Künstliche Intelligenz spielt dabei inzwischen auch im Entstehungsprozess der Arbeiten eine wichtige Rolle. Sie dient nicht als Ersatz für eigenes Denken, sondern als Denk-, Strukturierungs- und Gegenprüfungsraum. Auswahl, Widerspruch, Einordnung und die Verantwortung für das veröffentlichte Ergebnis bleiben beim Autor.

Komplexe Zusammenhänge werden bewusst in einer klaren, zugänglichen Sprache behandelt. Nicht Vereinfachung um jeden Preis ist das Ziel, sondern Verständlichkeit ohne Verlust der entscheidenden Unterschiede.

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